2. April 2013

Kunst erwandern


 
Keramik Tone Ladegård Thideman

In vielen Regionen Schwedens kann man während des Osterwochenendes sogenannte ”Kunstwanderungen” unternehmen. Maler, Bildhauer, Fotografen u.v.a. öffnen ihre Ateliers für die Öffentlichkeit. Die Spannbreite reicht dabei vom Hobbykünstler bis zu international anerkannten Größen. Die Besucher können nicht nur Kunstwerke verschiedenster Coleur anschauen, sondern auch sehen wo sie entstanden sind. 
Atelier Peder Istad
Die jeweiligen Künstler stehen für Gespräche zur Verfügung und geben bereitwillig Auskunft über ihre Arbeitsweise. „Konstvandring“ - Eine schöne, zwanglose Art sich Kunst „zu erwandern“.

Wie es wohl wäre, wenn wir Autoren der Öffentlichkeit auf diese Weise Einblick in unsere Arbeit gewähren würden?

1. März 2013

Der exhibitionistische Autor

Kürzlich habe ich eine Kunstausstellung besucht, in der es erlaubt und auch erwünscht war, die Werke anzufassen. Zum Teil konnte man sogar in sie hineingehen. Für mich war es ein besonderes Erlebnis, Kunst nicht nur aus gebührendem Abstand zu betrachten, sondern auch zu erfühlen und z. B. die Wirkung von Licht auf das jeweilige Werk aus verschiedensten Perspektiven zu erleben.
Wie es wohl wäre, wenn man der Mona Lisa über die Wangen streichen dürfte? Oder ein Gemälde van Goghs berühren und so eine Brücke zum Maler schlagen könnte? Soweit wird es aber nicht kommen. Überall lauern Wärter und drängen auf einen Sicherheitsabstand. Kunst zu erleben ist in aller Regel ein beschränktes Erlebnis.
Sind wir Autoren nicht exhibitionistisch? Wir legen unsere Gedanken und Phantasien offen, ohne dass ein Wärter den Leser gemahnt gebührenden Abstand zu halten. Der Leser kann alles, was wir ihm anheim geben, mit sich tragen, sein Eigen machen, nach seinem Gusto weiterentwickeln und formen.
Was wohl geschehen würde, wenn wir so mit Kunstwerken umgehen dürften? Picassos „Blaube Taube“ ausgemalt? Beuys´ Installation zur Seite gerückt?

15. Februar 2013

Willkommen bei meiner Lesung

„Nicht vom Schreibtisch loseisen können. Nach Hause gehetzt. Auf den Dachboden gerast. Koffer geholt. Kleider von der Leine gerissen. Mit dem Fön nachgetrocknet. Geglättet, gefaltet und eingepackt. Gedrückt, gepresst, draufgesetzt, der Koffer lässt sich doch noch schließen. Pass, Portmonee, Kreditkarten gesucht, in die Handtasche geworfen. Taxi ...” (aus:Urlaub)

Am Sonnabend, den 16.02.13 (ab 11:00) werde ich in der Destille, Düsseldorf, meine Erzählung „Urlaub“ aus meinem Buch „Am Ende vom Horizont” vorlesen.
Ich freue mich, wenn Du mir zuhörst. Willkommen!
 
Mehr erfahren.

Nachtrag: Meine Erzählung "Urlaub" hat eine ungewöhnliche Diktion. Insofern war ich besonders gespannt auf das Feedback der Zuhörer - und war damit dann sehr zufrieden!

4. Februar 2013

Überarbeitung des Blogs abgeschlossen

Die Überarbeitung meines Blogs ist nun abgeschlossen. Ein paar alte Zöpfe habe ich abgeschnitten. Auf der anderen Seite ist der Blog um weitere und aktuellere Informationen ergänzt worden.
Du bist literaturinteressiert, möchtest dann und wann Hand in Hand mit anderen zusammenarbeiten? Du willst wissen, wo du mich noch im Web finden kannst? Dann schau dir die Seite „Networking“ an. Auch die anderen Registerseiten (z. B. „Über mich“) habe ich angepasst
Empfehlen möchte ich euch darüberhinaus einen Blick auf meine Linkliste zu werfen. Leben im Ausland, die Sehnsucht nach Stille, das Leben mit und im Netz u.v.m. - interessant und unterhaltsam werden unterschiedlichste Themen auf ganz individuelle Weise aufgegriffen.
 
Ich wünsche euch eine kreative Woche.
Liebe Grüße Lola Victoria

1. Februar 2013

Vorsicht! Baustelle!

Momentan überhole ich diesen Blog. Da dies nur Schritt um Schritt geht, kann es zu „Ungereimtheiten“ kommen.
Das Layout wird ein wenig verändert, der ein oder andere Bereich wird abgespeckt und an anderer Stelle werden Ergänzungen vorgenommen.

Ich grüße euch! Lola Victoria

29. Januar 2013

My interview - TNBTBH

The Next Big Thing Blog Hop (TNBTBH) is an international campaign where authors around the world tell what they are working on. All participating authors answer the same questions,  introduce the person who invited them and invite other authors.
Stephanie Berth-Escriva was so kind to invite me. Just twenty years old she traveled on her own to Paris. Since this France is her homeland. Stephanie is writing for big and small readers. Her aim is to turn questions and memories into words and to give them colors.
Here is my interview: 

What is the working title of your next book?
The title of the manuscript I am working on refers to a reflection of the protagonist, which brings her to a perfidious idea. I will not reveal the title until the working title has become a final booktitle.

Where did the idea come from for the book?
With the eye on real events I ask myself questions like: Is that what we believe having seen really that what has happened? Leads an event that is observed by two people to the same conclusion? Is it possibly to divide our way of acting strictly into cause and effect?
I am developing situations and characters in order to investigate explicit questions within the setting of a story. In other words: My ideas have always more than one source.


What genre does your book fall under?
It is going to be a crime novel.
 
What is the one sentence synopsis of your book?
My protagonist stirs up a bee's nest, when trying to use her supposed knowledge about the circumstance of a death to her own advantage.

What actors would you choose to play the part of your characters in a movie rendition?
One reader of the treatment said spontaneously: "This is worth being a film!"
Now it would be so obvious to name a few actors. The manuscript is almost completed but I will not call it the final version yet. Thinking of a film version now would interrupt the creative process I am in. Therefore just this: Actually a real celebrity has a short but not insignificant presence. She herself would be the best cast: Victoria Beckham.
Regarding my already published books the casting is much easier.
Christoph Waltz would be my favourite as Lothar Winniefried (Mord! Elviras Weg zum Buddhismus). He has a narcassistic ego and is successful as long as a woman is supporting him. As his currently wife dies in case of an “accident” he sinks into a deep depression and doesn´t mind being nursed by his former wife Elvira.
Edgar Selge would be my favorite for the role of Mr. Keller in "Ein gewagtes Spiel". A woman is following him until she gets into his living room. For a long time she sits in front of him without saying a single word. Her silence is threatening Mr. Keller but actually it's his own conscience which makes him finally confess his crime.
Who can tell maybe Angela Merkel needs a new job after the election this year? She would be perfect for the role of Susanne Wachendorf (Die erste Zigarette). I want to emphasize, I do not mean there is a scary secret in Mrs Merkel's past. But like no other she knows what one needs to do to come to power, just like Susanne Wachendorf.

Will your book be self-published or represented by an agency?
First of all I will finish the final version of the manuscript. Of course literary agencies who want to support me and my work are always welcome to contact me.

How long did it take you to write the first draft of the manuscript?
After the idea of the plot was elaborated, creating the first draft was pretty fast - a few weeks.

What other books would you compare this story to within your genre?
I am writing my own scripts, which follow my own intention. I don´t want to compare them with others. The Mona Lisa is unique although previously and afterwards excellent paintings of women have been created.

What else about your book might pique the reader’s interest?
The readers will find there alter ego in this story. Isn´t it so that we all are looking for success and recognition of that we are doing? That is the mainpoint of the story and the question: What are we willing to do, how far do we go, to get that confirmation?

I am pleased that these authors have accepted my invitation to "The Next Big Thing Blog Hop" and am looking forward to their answers:
Birgit Böckli
Susanne O´Connell
Marita Sydow Hamann
Irmgard Hiergeist


PS: I wrote this text by myself. As you see English is not my mothertongue. I regret any mistakes you surely will find in it. Anyway, I think it is a nice opportunity for me letting my friends outside Germany read about what I am working on.

Zur deutschen Fassung des Interviews 

16. Januar 2013

Das Leben ist endlich

„Hannelore Asbach ist tot!“
„Wer?“
„Hannelore Asbach ist tot. Die Mutter von Asbach uralt.“
„Wer ist da?“, schrie ich in den Hörer.
„Die Frau, die für dich ihre besten Jahre geopfert hat! Deine Mutter!“, schallte es ein­geschnappt zurück. „Du erinnerst dich vielleicht vage an mich?“
„Mutti! Die Waschmaschine läuft, die Spülmaschine ist an und ich sauge.“ Mit dem Fuß stellte ich den Staubsauger aus. „Ich habe kaum etwas verstanden. Was hast du gesagt?“
„Die Mutter von Asbach uralt ist tot, du weißt schon, von deiner Klassenka­meradin Ursula“, klärte mich meine Mutter auf. „Als ich es hörte, bin ich fix zum Gemeindezent­rum und habe mich für Nordic Walking angemeldet, für Fortge­schrittene. Gerade noch rechtzeitig, ich habe den allerletzten Platz ergattert!“
„Nordic Walking?“
„Gott, Elvira. Kennt ihr da oben denn gar nichts? Gehen mit Stöckern“, erklärte mir meine Mutter mit einem abfälligen Seufzer. „Ich habe es als eine der Ersten erfahren. Hannelore hatten sie noch gar nicht aus dem Haus getragen. Sofort bin ich losgerast! Leni war eine Stunde später dort, da war alles ausge­bucht!“
Seit Jahren wusste ich, dass es ihn nicht gab, trotzdem fiel ich immer wieder darauf herein und versuchte den roten Faden in dem Geplappere meiner Mutter zu finden. „Du hast ihren Platz übernommen, habe ich das richtig verstanden? Frau Asbach hat Nordic Walking gemacht?“ Am besten war es, sich zuerst die Fakten bestätigen zu lassen.
„Frau Asbach?“, rief meine Mutter verblüfft in den Hörer. „Wie kommst du denn darauf? Hannelore hat doch nur auf dem Sofa rumgelegen und auf die Leichenstarre gewartet!“
„Mutti!“
„Ich spreche in Bildern! Hannelore hat nichts getan außer auf ihre Kinder zu warten. Wenn sie dann zu Besuch bei ihr waren, hat sie rumgenörgelt, sie würden nie kommen. Wer hat dazu schon Lust? Ich jedenfalls nicht!“
„Mutti, du kanntest Frau Asbach nur vom Sehen!“
„Das ist eine Tatsache! Was ich damit andeuten wollte, ist, dass ich die Kinder verste­hen kann. Sie haben bei Hannelore Asbach nur noch das Standardpaket absolviert!“
„Das Standardpaket?“
„Zum Geburtstag und zu Weihnachten die ganze Familie, Ostern entweder Ursula oder ihr Bruder mit Anhang, zum Muttertag und zum Valentinstag ein Blumenstrauß. Das war’s!“
„Aha.“
„Aha? Aha? Mehr fällt dir nicht ein, Elvira?“
„Mutti, du sprichst ohne Luft zu holen zusammenhanglos über tote Mütter, Leichen­starre, Nordic Walking und Besuchsregelungen. Kein vernünftiger Mensch kann darauf eingehen.“
„Elvira, wenn ich dich störe, sag es nur. Ich muss nicht mit dir telefonieren!“ Selbst, wenn ich es ihr schriftlich bestätigen würde, würde meine Mutter mich weiterhin terrori­sieren. Sie ist süchtig nach Telefonaten. „Ich wollte nur ein Lebenszeichen von mir geben, mehr nicht. Als ich an Asbachs Haus vorbeige­walkt bin und den Leichenwagen gesehen habe, habe ich mich wieder daran erinnert wie begrenzt das Leben ist. Deshalb war ich so froh, jetzt schon einen Platz bekommen zu haben, ich bin nämlich noch nicht perfekt. Wer weiß, ob ich den nächsten Kurs überhaupt erlebt hätte.“
„Mutti, glaubst du an Wiedergeburt?“
„Ja, natürlich!“
„Der ganze Aufwand lohnt sich nicht, wenn du als Schlange wiedergeboren wirst!“
„Elvira!“, zischte meine Mutter. „Übrigens, wenn du dich das nächste Mal auf dein Sofa legst, denk an meine Worte und an Hannelore Asbach. Das Leben ist endlich, Elvira, endlich!“
 

11. Januar 2013

The Next Big Thing Blog Hop – mein Interview

„The Next Big Thing Blog Hop“ (TNBTBH) ist eine internationale Aktion,  bei der AutorInnen erzählen an welchem Buch sie gerade arbeiten. Im Rahmen eines Interviews beantworten sie immer die selben Fragen und veröffentlichen es in ihrem Blog. Die AutorIn stellt darüberhinaus die Person vor, die sie zur Teilnahme eingeladen hat und erwähnt die AutorInnen, die als Nächste die Fragen beantworten werden.
Stephanie Berth-Escriva war so nett mich einzuladen. Mit nur zwanzig Jahren machte sich die Facettenreiche ganz allein auf den Weg nach Paris. Frankreich ist seitdem ihre Heimat. Stephanie schreibt für große und kleine Leser. Dabei will sie Fragen und Erinnerungen in Worte setzen und ihnen Farbe verleihen.
Nun zu meinem Interview:

Was ist der Arbeitstitel Ihres Buchs?
Der Arbeitstitel des Manuskripts, an dem ich arbeite, bezieht sich auf ein Gedankenspiel der Protagonistin, welches sie auf eine perfide Idee bringt. Verraten werde ich den Titel erst, wenn aus dem Arbeitstitel ein Buchtitel geworden ist.

Woher kam die Idee für das Buch?
Mit dem Blick auf reale Begebenheiten stelle ich mir Fragen wie: Ist das, was wir wahrnehmen, das was geschehen ist? Führt ein Ereignis, das von zwei Personen beobachtet wird, zu der identischen Schlussfolgerung? Lässt sich unser Handeln strikt in Ursache und Wirkung einteilen?
Ich entwickele Situationen und Figuren, um definierten Fragestellungen im Rahmen einer Geschichte nachzugehen. Meine Buchideen haben also immer mehrere Quellen. So ist es auch bei meinem derzeitigen Manuskript.

Unter welches Genre fällt Ihr Buch?
Es wird ein Kriminalroman sein.

Wie lautet die Ein-Satz-Zusammenfassung Ihres Buches?
Meine Protagonistin sticht in ein Bienennest, als sie ihr vermeintliches Wissen über die wahren Umstände eines Todesfalls zu ihrem eigenen Vorteil nutzen will.

Welche Schauspieler sollten Ihre Charaktere in einer Filmumsetzung spielen?
Eine Leserin des Treatments meinte spontan: „Das hat Filmreife!“ Es läge jetzt also auf der Hand, ein paar Schauspieler zu nennen. Die Fassung des Manuskripts ist sehr weit gediehen, aber noch nicht bei dem Punkt angekommen, den  ich Endfassung nenne. Deshalb will ich den kreativen Prozess nicht mit dem Gedanken an eine filmische Umsetzung unterbrechen. Nur so viel: Tatsächlich hat eine ganz reale Berühmtheit einen kurzen, aber nicht unwichtigen Auftritt. Sie selbst wäre also die beste Besetzung: Victoria Beckham.
Bei meinen bereits veröffentlichten Büchern fällt mir eine Rollenbesetzung leicht. Christoph Waltz wäre die Idealbesetzung für Lothar Winniefried (Mord! Elviras Weg zum Buddhismus). Er hat ein selbstverliebtes Ego und ist erfolgreich, solange ihm eine Frau den Rücken stärkt. Als seine derzeitige Stütze einem „Unfall“ zum Opfer fällt, versinkt er in tiefste Depressionen und scheut sich nicht, sich von seiner Ex-Frau Elvira aufpäppeln zu lassen.
Edgar Selge hingegen wäre mein Favorit für die Rolle des Herrn Kellers in „Ein gewagtes Spiel“. Eine Frau stellt diesem so lange nach, bis sie in sein Wohnzimmer  gelangt. Schweigend sitzt sie ihm lange Zeit gegenüber. Durch ihr Schweigen fühlt sich Herr Keller in die Enge getrieben, aber eigentlich ist es sein Gewissen, das ihn eine umfassende Beichte ablegen läßt.
Wer weiss, vielleicht braucht Angela Merkel nach der Bundestagswahl eine neue Aufgabe? Sie wäre wie geschaffen für die Rolle der Susanne Wachendorf (Die erste Zigarette). Wobei ich betonen möchte, ich meine damit nicht, dass es in Frau Merkels Vergangenheit ein dunkles Geheimnis gibt. Wie kaum eine andere, weiss sie aber, was man dafür tun muss, um an die Macht zu kommen, ganz so wie Susanne Wachendorf.

Werden Sie Ihr Buch selbstverlegen oder wird es vertreten durch einen Agenten?
Erst einmal stelle ich die endgültige Fassung des Manuskripts fertig, dann sehe ich weiter. Interessierte Agenten sind aber immer herzlich willkommen mich zu kontaktieren, wenn sie mich bei meinen literarischen Aktivitäten unterstützen möchten.

Wie lange haben Sie gebraucht, um den ersten Entwurf Ihres Manuskripts zu schreiben?
Nachdem die Idee ausgefeilt und ein Treatment erstellt war, ging es mit dem ersten Entwurf recht flott – ein paar Wochen.

Welche anderen Bücher würden Sie mit Ihrem Genre vergleichen?
Ich schreibe meine eigenen Texte, die meiner eigenen Intention folgen und will dabei nicht unter fremder Flagge segeln. Die Mona Lisa gibt es auch nur einmal, obwohl vorher und nachher auch hervorragende Frauenbildnisse geschaffen wurden.

Was sonst über Ihr Buch könnte das Interesse des Lesers wecken?
Der Leser wird sein Alter Ego in der Geschichte finden. Sind wir nicht alle auf der Suche nach Erfolg und Anerkennung für das, was wir tun? Genau darum geht es in dem Buch und um die Frage: Was sind wir bereit zu tun, wie weit werfen wir unsere Moralvorstellungen über Bord, um eben diese Bestätigung zu bekommen?

Ich freue mich, dass diese Autoren meine Einladung zum „The Next Big Thing Blog Hop“ angenommen haben und bin auf ihre Antworten sehr gespannt:
Birgit Böckli - schreibt in erster Linie Krimis. 
Susanne O´Connell - Autorin + Herausgeberin von Fantasy.
Marita Sydow Hamann - Fantastisches + Mystisches für Große + Kleine.
Irmgard Hiergeist - schreibt über Pazifismus + Toleranz.


Read the english version of my interview

3. Januar 2013

Nächtlicher Überfall stellt Polizei vor Rätsel

"Neuenbrook, Schleswig-Holstein. Am 30. April soll eine Frau nachts von drei Unbekannten massiv mit dem Tode bedroht worden sein.
Die Fünfunddreißigjährige hatte sich nach eigenen Angaben in dem weitläufigen Waldgebiet in der Nähe von Neuenbrook mit ihrem Auto festgefahren. Beim Versuch, ihr Fahrzeug zu befreien, sei sie plötzlich von drei Unbekannten umzingelt und bedroht worden. Die Frau konnte sich befreien. Die Unbekannten verfolgten sie jedoch und hetzten sie durch den Wald. Immer wieder sei es zu gewalttätigen Angriffen auf sie gekommen. Die Hamburgerin erlitt Verletzungen, die aber nicht lebensbedrohlich sind. Nach Darstellung der Frau hätte sie selbst ihre Angreifer  vermutlich schwerverletzt oder gar getötet.
Die Fünfunddreißigjährige beharrt nach Polizeiangaben darauf, dass es sich bei den Unbekannten nicht um menschliche Wesen gehandelt habe und dass der Überfall auf sie im Zusammenhang mit der Walpurgisnacht (der Nacht auf den 1. Mai, Anmerk. der Red.) stehe. Der Polizeisprecher wies daraufhin, dass die Mittdreißigerin in diesem Zusammenhang ausschließlich von drei „dunklen Gestalten“ spräche. Die Frau würde keinen verwirrten Eindruck machen.
Trotz einer großangelegten Suche konnte die Polizei keine Toten oder Verletzten in dem in Frage kommenden Waldgebiet finden."
 
Die Beschreibung des Tathergangs ist nachzulesen in:
„Walpurgisnacht“
Lola Victoria Abco

28. Dezember 2012

Nichts verpassen!

Meine Blogartikel könnt ihr jetzt auch per E-Mail erhalten. Wenn ihr keinen Artikel verpassen wollt, tragt eure E-Mail-Adresse unter „Artikel per E-Mail erhalten“ ein. Sobald ich einen neuen Artikel gepostet habe, wird er euch zugeschickt. In diesen Mails gibt es auch einen Link, um die automatische Zusendung zu stoppen.

21. Dezember 2012

Endzeitstimmung: Gibt es (k) ein Leben nach Weihnachten?

Am 21.12.2012 soll bekanntlich die Welt untergehen. Die frohe Botschaft: Die Optimisten unter uns überwiegen! Nur die wenigsten von uns, scheinen ob der düsteren Aussichten in Depressionen zu verfallen. Woran es sich zeigt?
Drei Tage nach dem angekündigten Weltuntergang wird das „Fest der Liebe“ begangen. Sobald Augen und Ohren unter der Bettdecke hervor lugen, kann man sich seit Wochen schon den mehr oder weniger verschlüsselten Hinweisen darauf kaum entziehen. Viele scheinen diesen blindlings zu folgen, übervölkern die Innenstädte und sorgen auch dafür, dass sich manche Lieferzeiten unerträglich ausdehnen. Und wofür das Ganze? Um sich mit Geschenken einzudecken, auf dass man für den Tauschhandel unter dem Tannenbaum gerüstet ist? Oder interpretiere ich diese Absurdität völlig falsch? Gönnen sich die meisten von uns zum Jahresausklang vielmehr endlich einmal etwas selber? Nur: Gibt es eigentlich kein Leben nach Weihnachten?
Ich bin überzeugt, dass es nach Weihnachten auch noch Dinge zu kaufen gibt und Geschenke gemacht werden können. Unter Garantie werde ich auch nach den Feiertagen Bücher kaufen (können). Ich werde anderen Geschenke machen, ohne dabei eine Gegengabe zu erwarten.
Ob und welches Verhältnis man nun zum kommenden christlichen Fest hat, bieten diese Tage die Möglichkeit, sich zurückzulehnen und über das neue Jahr nachzudenken und zu überlegen, welche Pläne man verfolgen will.
Das neue Jahr wird kommen. Ich bin mir sicher: Es gibt ein Leben nach Weihnachten!

Euch allen wünsche ich angenehme und entspannte Festtage.
Liebe Grüße
Lola Victoria

14. Dezember 2012

Schreiben ist ein Prozess, den man gewinnen kann

Immer wieder liest man die Frage, was man gegen eine Schreibblockade machen kann, welche Empfehlungen man habe. Nun, m. E. ist es am besten, wenn man begreift, was „das Schreiben“ ist:
Schreiben ist ein Prozess. Und zwar ein Prozess, den man gewinnen kann, sofern man sich ihm stellt. Es heißt zu kämpfen, nicht zuletzt mit sich selbst und bei allen Widrigkeiten nicht das Ziel aus den Augen zu verlieren. Ablenkungen sind dabei kontraproduktiv, aber das reale Leben klopft eben auch bei dem Autor an die Tür. Manches Mal öffnet man sie sogar selber. Und das ist auch gut so. Wer nicht über den Tellerrand schaut, also die Tür geschlossen hält, wird wenige Impulse erfahren.
Zu schreiben ist zermürbend und aufreibend, aber auch sehr motivierend und befreiend. Kürzlich habe ich die Feststellung „Schreiben ist ein Prozess, den man gewinnen kann“ über Twitter gepostet und habe recht viel Resonanz von Autorenkollegen erhalten. Nicht nur das Schreiben als solches beschäftigt uns, sondern auch die Zielerreichung. Jeder Autor ist den ganzen Weg mindestens einmal gegangen. Beschreitet man ihn erneut, sollte man sich hin und wieder in das Gedächtnis rufen: Schreiben ist ein Prozess, den man gewinnen kann.

29. November 2012

Miriam, 18 Jahre alt, alleinreisend

Mit ihrer ersten Reise ohne Eltern will Miriam ihre Volljährigkeit krönen. Monatelang hat die Schülerin Geld gespart, doch ihr Budget reicht nicht, um einen Urlaub im Vorwege zu buchen. Voller Hoffnung auf ein Traumangebot trifft sie am Last-Minute-Schalter des Hamburger Flughafens ein. Vergeblich wartet Miriam bis der Schalter schließt. Auf dem Heimweg lernt sie Nesrin kennen. Miriam nimmt das Angebot der junge Türkin an, in den Ferien bei ihr zu wohnen. Mit fingierten Briefen gaukelt Miriam ihrer Familie und ihren Freunden vor, in die Türkei gereist zu sein … 


Miriam ist die Protagonisten der Erzählung „Ohne Eltern“,
die erschienen ist in:

Lola Victoria Abco
ASIN B0056B0ZI0
pirat-verlag, 2011

3. Oktober 2012

Meine Internetpräsenzen

Neben diesem Blog und meiner Homepage „tauche“ ich auch an anderer Stelle im Internet auf.  So gibt es meine Literatursendung „ABCO LIEST“, Online-Zeitungen und anderes. Wie und wo ihr mich treffen könnt, seht ihr unter dem Register Internetpräsenzen. Schaut doch einfach mal. Beachtet bitte auch den Hinweis am Ende der Liste.