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23. Mai 2019
18. November 2018
#4 Textschnipsel aus "5 Damen spielen falsch"
„Heute in einem Jahr minus zwölf Monate, Lola Victoria.“
So ungewöhnlich wie die Datumsangaben in Mareikes Tagebuch sind auch ihre Bezeichnungen für ihren Heimatort Middeldorf. Nichts wünscht sich die Teenagerin – deren Mutter zu dem Romméclub der 5 Damen gehört - mehr, als den verschlafenen Ort hinter sich zu lassen. Seit einem Überfall ist die Beute von 2 Millionen Euro verschwunden, die Kriminalrate schießt in die Höhe und Middeldorf steht Kopf.
„Trotzdem, Lola Victoria, Middelfluch bleibt Middelfluch!”
„Nur Geduld, Mareike, vielleicht kann ich deinen Traum erfüllen.“
In diesem #Textschnipsel aus „5 Damen spielen falsch“ lest Ihr einen Auszug aus Mareikes Tagebuch:
(…)
Gangstercity, viele lange Tage nach Mareikes Geburt
Mama hat gefragt, ob irgendwas sei. Sonst würde ich doch immer irgendwohin kutschiert werden wollen. Soweit ist das jetzt schon, dass sie mich fragt und nicht umgekehrt!!!!! Habe mich aber nicht weichklopfen lassen und mich mit der Hausarbeit über diese dämliche Kontinentalverschiebung rausgeredet.
Habe keine Zeit für was anderes und kann gar nicht mehr aufhören damit. Es ist wie ein Puzzle. Bianca Mails zusammen mit meinem Tagebuch sind voll der Knaller! Mama, Bianca und die anderen Schachteln, tata, mir wird so einiges klar. Ist ja ein echt dickes Ding!
Kurz mit Swantje telefoniert, sie will gleich bei mir vorbeischauen. (...)
„5 Damen spielen falsch“ E-Book, Print
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27. Oktober 2018
#3 Textschnipsel aus "5 Damen spielen falsch"
Dagmar
und Bianca, denen vor kurzem etwas Unglaubliches passiert ist, spielen mit
ihren ahnungslosen Freundinnen Rommé:
(…) »Was wohl
aus den zwei Millionen aus dem Überfall geworden ist?«, mischte sich Maria ein.
»Wenn ich die hätte! Das wäre echt geil!«, gab Steffi kund.
Katja fixierte sie empört. »Und die Opfer? Die würden dich nicht stören? Der Beifahrer ist tot und der Fahrer soll kaum noch Überlebenschancen haben. Ich habe gehört, dass man ihn ins künstliche Koma versetzt hat. Wer weiß, was bei Heidelinde nachbleibt, ob sie jemals wieder als Floristin wird arbeiten können? Könntest du damit leben? Ist das auch geil?«
Steffi wurde schlagartig rot und schaute verlegen auf ihre Hände.
»Mein Gott, Katja. So ernst hat Steffi es nun auch wieder nicht gemeint«, sprang Dagmar ihrer Mitspielerin bei. »Beiß doch nicht gleich so zu.«
Betreten schwiegen die Frauen. Bianca griff nach ihrem Weinglas und schaute Dagmar über den Rand hinweg an. Ihre Freundin zuckte kaum merklich mit den Schultern. »Die Polizei hat den Transporter gefunden, leer. Irgendwo muss das Geld doch sein, nicht?«, unterbrach Maria das peinliche Schweigen. »Wenn ich es zufällig finden würde, ich würde es behalten. Ohne ein schlechtes Gewissen zu haben, Katja! Schließlich habe ich niemandem weh getan.«
»Und die Leute, denen das Geld gehört? Hättest du da keine Skrupel?« (…)
»Wenn ich die hätte! Das wäre echt geil!«, gab Steffi kund.
Katja fixierte sie empört. »Und die Opfer? Die würden dich nicht stören? Der Beifahrer ist tot und der Fahrer soll kaum noch Überlebenschancen haben. Ich habe gehört, dass man ihn ins künstliche Koma versetzt hat. Wer weiß, was bei Heidelinde nachbleibt, ob sie jemals wieder als Floristin wird arbeiten können? Könntest du damit leben? Ist das auch geil?«
Steffi wurde schlagartig rot und schaute verlegen auf ihre Hände.
»Mein Gott, Katja. So ernst hat Steffi es nun auch wieder nicht gemeint«, sprang Dagmar ihrer Mitspielerin bei. »Beiß doch nicht gleich so zu.«
Betreten schwiegen die Frauen. Bianca griff nach ihrem Weinglas und schaute Dagmar über den Rand hinweg an. Ihre Freundin zuckte kaum merklich mit den Schultern. »Die Polizei hat den Transporter gefunden, leer. Irgendwo muss das Geld doch sein, nicht?«, unterbrach Maria das peinliche Schweigen. »Wenn ich es zufällig finden würde, ich würde es behalten. Ohne ein schlechtes Gewissen zu haben, Katja! Schließlich habe ich niemandem weh getan.«
»Und die Leute, denen das Geld gehört? Hättest du da keine Skrupel?« (…)
Werden
die 5 Damen herausfinden, wo die 2 Millionen Euro sind? Oder sind Katjas
Skrupel so enorm, dass sie ihre Romméschwestern an Nachforschungen hindert? Und
was führt Dagmars Tochter Mareike im Schilde?
„5 Damen
spielen falsch“ gibt es u.a. bei Amazon zu kaufen.
Übrigens: Was treibt die Handlung voran? Lest es hier in diesem Artikel!
18. Oktober 2018
#2 Textschnipsel aus "5 Damen spielen falsch"
Aus Spaß haben die beiden Freundinnen Dagmar und Bianca laut nachgedacht wie sie an das große Geld herankommen könnten (Textschnipsel 1 *). Im zweiten #Textschnipsel aus „5 Damen spielen falsch“ stehen sie vor der Bank in ihrem Dorf und beobachten wie ein Geldtransporter davor hält. Nichts Böses ahnend hatte Bianca einen der Geldkuriere flachsend angesprochen:
(…) Ehe sie sich den Mund verbrannten, wollte Dagmar schnell weitergehen. Entschlossen wandte sie sich um und streckte ihrer Freundin die Hand entgegen. »Komm.«
Unvermittelt durchschnitt eine ohrenbetäubende Explosion die morgendliche Ruhe. Erschrocken fuhr Dagmar zusammen.
»Lauf! Lauf!«, hörte sie Bianca schreien.
Eine weitere Explosion folgte.
»Lauf! Lauf!«
Dagmars Füße fühlten sich plötzlich so schwer wie Blei an. Sie konnte sie nur mit Mühe vom Boden heben. Ihr Oberkörper schien jedoch wie ein Torpedo davon rasen zu wollen.
»Lauf! Lauf!«, schrie Bianca wieder und wieder.
Dagmar stürzte bäuchlings auf den Fußweg, ihr Kopf prallte hart gegen die Fensterscheibe des Bankgebäudes. Wieder hörte sie eine Explosion. Angsterfüllt kniff sie die Augen zusammen, nach einer erneuten Explosion riss sie sie weit auf. Entsetzt sah Dagmar den kleinen muskulösen Mann vor ihr auf der Straße liegen. Sein Blut hatte seine Jacke rot gefärbt. Stöhnend versuchte er sich aufzurichten. Ein weiterer Schuss ließ ihn wie eine Puppe zurücksinken. (…)
*Wenn ihr den ersten Textschnipsel verpasst habt: Ihr könnt ihn hier lesen.
Übrigens: Was treibt die Handlung voran? Lest es hier in diesem Artikel!
(…) Ehe sie sich den Mund verbrannten, wollte Dagmar schnell weitergehen. Entschlossen wandte sie sich um und streckte ihrer Freundin die Hand entgegen. »Komm.«
Unvermittelt durchschnitt eine ohrenbetäubende Explosion die morgendliche Ruhe. Erschrocken fuhr Dagmar zusammen.
»Lauf! Lauf!«, hörte sie Bianca schreien.
Eine weitere Explosion folgte.
»Lauf! Lauf!«
Dagmars Füße fühlten sich plötzlich so schwer wie Blei an. Sie konnte sie nur mit Mühe vom Boden heben. Ihr Oberkörper schien jedoch wie ein Torpedo davon rasen zu wollen.
»Lauf! Lauf!«, schrie Bianca wieder und wieder.
Dagmar stürzte bäuchlings auf den Fußweg, ihr Kopf prallte hart gegen die Fensterscheibe des Bankgebäudes. Wieder hörte sie eine Explosion. Angsterfüllt kniff sie die Augen zusammen, nach einer erneuten Explosion riss sie sie weit auf. Entsetzt sah Dagmar den kleinen muskulösen Mann vor ihr auf der Straße liegen. Sein Blut hatte seine Jacke rot gefärbt. Stöhnend versuchte er sich aufzurichten. Ein weiterer Schuss ließ ihn wie eine Puppe zurücksinken. (…)
*Wenn ihr den ersten Textschnipsel verpasst habt: Ihr könnt ihn hier lesen.
Übrigens: Was treibt die Handlung voran? Lest es hier in diesem Artikel!
13. Oktober 2018
#1 Textschnipsel aus "5 Damen spielen falsch"
In loser Folge poste ich Textschnipsel aus meinem Roman
„5 Damen spielen falsch“. Heute kommt der erste Auszug.
Wann und wo spielt die Handlung?
In der heutigen Zeit in Middeldorf, einem pittoresk an der Ostsee gelegenen Ort oder wie es Mareike in ihrem Tagebuch beschreiben würde: „In Middelofnichts, heute in einem Jahr minus zwölf Monate“.
Der Hintergrund:
Dagmar droht an ihrem nervigen Hausfrauendasein zu ersticken, während ihr beste Freundin Bianca von ihrem Karrierejob aufgefressen wird. Die Beiden sinnieren wie sie an das große Geld herankommen könnten:
(…)
»Die Banken haben immer nur einen begrenzten Betrag an Bargeld in den Filialen zur Verfügung. Eine Million Euro bei einem Überfall auf eine Filiale zu erbeuten, ist nicht möglich. Eine Hauptstelle zu überfallen, ist aber viel zu riskant.«
»Weißt du, Bianca. Man müsste den Zeitpunkt abpassen, wenn der Geldtransporter gerade die Filiale mit Barem versorgt hat. Die Landbank im Ort bekommt ihr Geld zweimal am Tag. Einmal morgens kurz vor neun und einmal in der Mittagszeit.«
»Woher weißt du das so genau?«, fragte Bianca verblüfft.
»Wenn ich zur Tankstelle fahre, komme ich doch dort vorbei. Da habe ich schon mal angehalten und geschaut, nur mal so. Der Fahrer bleibt im Auto sitzen, während der Beifahrer immer zwei Taschen in die Geschäftsstelle bringt. Nachdem er zweimal gegen die Glastür geklopft hat, wird ihm von Herrn Schmitt geöffnet.«
»Schmitt?«
»Das ist der Kassierer.«
»Mann, du bist aber gut informiert, alle Achtung. Und du hast nur mal so geguckt?«
Die beiden Freundinnen schauten sich verschmitzt lachend an.
»Ich würde mir das Ganze auch gerne einmal anschauen, nur so aus Jux«, meinte Bianca nach einer Weile.
(…)
„5 Damen spielen falsch“. Heute kommt der erste Auszug.
Wann und wo spielt die Handlung?
In der heutigen Zeit in Middeldorf, einem pittoresk an der Ostsee gelegenen Ort oder wie es Mareike in ihrem Tagebuch beschreiben würde: „In Middelofnichts, heute in einem Jahr minus zwölf Monate“.
Der Hintergrund:
Dagmar droht an ihrem nervigen Hausfrauendasein zu ersticken, während ihr beste Freundin Bianca von ihrem Karrierejob aufgefressen wird. Die Beiden sinnieren wie sie an das große Geld herankommen könnten:
(…)
»Die Banken haben immer nur einen begrenzten Betrag an Bargeld in den Filialen zur Verfügung. Eine Million Euro bei einem Überfall auf eine Filiale zu erbeuten, ist nicht möglich. Eine Hauptstelle zu überfallen, ist aber viel zu riskant.«
»Weißt du, Bianca. Man müsste den Zeitpunkt abpassen, wenn der Geldtransporter gerade die Filiale mit Barem versorgt hat. Die Landbank im Ort bekommt ihr Geld zweimal am Tag. Einmal morgens kurz vor neun und einmal in der Mittagszeit.«
»Woher weißt du das so genau?«, fragte Bianca verblüfft.
»Wenn ich zur Tankstelle fahre, komme ich doch dort vorbei. Da habe ich schon mal angehalten und geschaut, nur mal so. Der Fahrer bleibt im Auto sitzen, während der Beifahrer immer zwei Taschen in die Geschäftsstelle bringt. Nachdem er zweimal gegen die Glastür geklopft hat, wird ihm von Herrn Schmitt geöffnet.«
»Schmitt?«
»Das ist der Kassierer.«
»Mann, du bist aber gut informiert, alle Achtung. Und du hast nur mal so geguckt?«
Die beiden Freundinnen schauten sich verschmitzt lachend an.
»Ich würde mir das Ganze auch gerne einmal anschauen, nur so aus Jux«, meinte Bianca nach einer Weile.
(…)
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